Überregionale Anbieter

1. Energie

2. Textilien

3. Mobilität


Unser Augenmerk bei überregionalen Anbietern liegt bei den erneuerbaren Energien, der Mobilität, dem Bau von Eigenheimen sowie bei den Bekleidungsfirmen, da dies alles wichtige Felder sind, die grossen Einfluss auf den Verbrauch von Ressourcen, der Reinhaltung von Luft Wasser und Boden, als auch den Umgang mit Mensch und Natur haben.

Bei Bautätigkeiten ist es sehr wichtig, ob beispielsweise für die Herstellung von Baustoffen viel Energie und Ressourcen verbraucht werden, oder regionale natürliche Stoffe verwendet werden, die zu einer Speicherung  und Einlagerung von Co² führen.

 

Bei der Bekleidung geht es hauptsächlich um die Reinhaltung von Boden und Gewässern (Pestizide, Kunstdünger, Farben, Chem. Ausrüstung, Kunsttoffasern die später zu Mikroplastik werden etc.) sowie um soziale Standards und die Gesundheit der Beschäftigten.

Natürlich spielen auch die Transportwege eine Rolle.

 

http://www.deutschlandfunkkultur.de/versandhandel-ist-onlineshopping-schaedlich-fuers-klima.976.de.html?dram:article_id=338505

 

Echte Ökostromanbieter


Ökostromanbieter - worauf Sie achten sollten

"Ein wichtiger Aspekt bei der Suche nach dem passenden Ökostrom-
anbieter
ist unter anderem die Frage, inwieweit dieser zu einem großen Stromkonzern gehört, der ebenfalls konventionellen Strom oder Atomstrom verteibt. In Diesem Falle finanzieren Sie mit der monatlichen Stromrechnung nämlich möglicherweise den Neubau von Atomkraftwerken oder Kohlekraftwerken...."

"Laut Ansicht von Scherfenberg handelt es sich nur beim „Grüner Strom Label“ und bei dem „ok-Power-Label“ um vertrauenswürdige Zertifikate: Nur diese Label garantieren nämlich, dass der Ökostrom eines Stromversorgers tatsächlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird und das sich die Anbieter am Bau neuer umweltfreundlicher Erzeugungsanlagen beteiligen."

http://www.oekostrom-vergleich.com/oekostrom-label

Naturtextilien und Schuhe


Fair Fashion im Trend: die wichtigsten Marken, die besten Shops

 

Nachhaltige Mode ist vom Statement zum Trend geworden. Von der Unterhose bis zur Jeans bietet eine stetig wachsende Anzahl an Fair-Fashion-Labels inzwischen alles aus nachhaltiger Produktion an. Gleichzeitig wird Fair Shopping online und offline immer einfacher.

Die besten nachhaltigen Schuh-Labels

 

Nachhaltige Schuh-Labels fertigen Öko-Schuhe aus pflanzlich gegerbtem Leder, Bio-Baumwolle, Naturkautschuk, Recycling-Kunstleder oder anderen natürlichen Materialien. Utopia nennt die besten ökologischen Schuh-Labels.

Mobilität


Die Mobilität mit allen ihren Facetten ist ein heiss umkämpftes Feld.

Politik und Hersteller von Fahrzeugen wollen uns glauben machen, das mit ein wenig effizienteren Motoren die "Dinosauriertechnologie" des Verbrennungsmotors einfach so, mit immer schwereren Fahrzeugen, weitergeführt werden könnte. Das wird direkt in die Klimakatastrophe führen. Energie ist Masse mal Geschwindigkeit zum Quadrat. Das bedeutet für eine 10 fache Masse wird 100 mal soviel Energie zur Beschleunigung gebraucht. Solange diese Energie nicht umweltfreundlich hergestellt wird und auch die Fahrzeuge eher Panzern ähneln als Leichtbaufahrzeugen die konsequent auf sparsamen Ressourcenverbrauch ausgerichtet sind, werden wir die Schlacht um Ressourcen und Energiequellen und besonders auch den immer schneller voranschreitenden Klimawandel befeuern, statt zu bremsen.

Das Twike mit einem Gewicht von ca. 270kg verbraucht schätzungsweise hundert mal weniger Energie als ein moderner grosser SUV (Sport Utility Vehicle) mit ca. 3 Tonnen Gewicht.

Wir kaufen gerne Autos, die wir für die Fahrt zur Arbeit (alleine), für vielleicht seltene Famielienausflüge, für den Transport und auch für den Urlaub nutzen können. Mit einem anderen Mobilitätskonzept (Carsharing), könnten wir für die Fahrt zur Arbeit, sofern keine Öffentlichen fahren und es für's Fahrrad zu weit ist, ein kleines Fahrzeug ausleihen, das optimal für kurze bis mittlere Strecken geeignet ist, klein leicht sparsam; für Familienausflüge ein etwas grösseres, für Transporte ein Fahrzeug mit Gasantrieb (am besten Biogas aus Reststoffen) usw.


 

Hier findet ihr Routenplaner für's Fahrrad:

https://maps.openrouteservice.org

http://cycle.travel/map

https://www.openstreetmap.de/



 

Das Fahrrad als Lebensstil

 

Das Fahrrad ist weit mehr als nur ein Transportmittel ... Dokureihe. In dieser Folge: In vielen europäischen Metropolen gibt es eine pulsierende und vielfältige Biker-Szene, in der dem Fahrradfahren als Lebensstil gehuldigt, wo es gelebt und sorgfältig gepflegt wird. Dort ist das Fahrrad weit mehr als nur ein Transportmittel.

https://www.arte.tv/de/videos/075822-001-A/biking-boom-1-3/

 


Ein Beispiel für sparsames Fahren ist das Twike, mit dem man auf dem Weg zur Arbeit, oder auf dem Heimweg auch gleich sein Bewegungstraining absolvieren kann. Für den Einkauf ist genügend Platz und wenn man jemanden mitnimmt, sitzt man nebeneinander und kann gemeinsam, falls gewünscht, in die Pedale treten und sich dabei unterhalten.

TWIKE 3 – Der Pionier

Seit 20 Jahren entwickeln wir das TWIKE 3 kontinuierlich weiter. Die Reichweite hat sich seit dieser Zeit verzehnfacht. Was das Geheimnis seines Erfolges ist, warum es der einzige Sportwagen ist, der diesen Namen verdient und was Sie tun müssen, um selbst ein TWIKE 3 zu fahren, erfahren Sie hier.



Spiegel Online

Bike-Boom

Wie Technik aus dem Auto das Fahrrad erobert

 

Airbag, ABS, Bremslicht: Die Fahrradindustrie übernimmt zunehmend Technik aus der Autobranche - nicht nur bei E-Bikes. Ein Überblick.

Von Stefan Weißenborn

 

Technik, die früher dem Auto vorbehalten war, kommt verstärkt am Fahrrad zum Einsatz. Hersteller integrieren Komponenten wie Antiblockiersystem (ABS), Reifendrucksensoren oder Fernlicht in die Räder. Das führt dazu, dass in der Branche schon häufiger von Fahrzeugen und nicht mehr von Fahrrädern gesprochen wird.

Firmen, die sich zuvor hauptsächlich dem Auto widmeten, weiten ihr Geschäftsfeld aus. Bosch und Continental, die weltweit größten Automobilzulieferer, produzieren mittlerweile im großen Stil Motoren für den wachsenden Elektrofahrradmarkt. Auch Schaeffler experimentiert mit E-Bikes.

 

Ausstattung: Diese Autotechnik gibt es für Fahrräder

Viele der neuen Funktionen und Gimmicks haben mit dem E-Bike-Boom zu tun. Mehr Räder haben einen Akku an Bord. Der dient nicht nur dem Antrieb, sondern kann auch für andere Zwecke angezapft werden. Aber auch nicht elektrifizierte Fahrräder werden mit automatischen Schaltungen, taghellem Licht oder Abstandsradar zunehmend zum Hightechprodukt, wie der Überblick zeigt.

 

Beleuchtung: Autoscheinwerfer leuchten dank Xenon-, LED- oder Laserlicht viel heller als früher - ein ähnlicher Trend ist beim Fahrrad zu beobachten. Es gibt inzwischen sogar Fernlicht. Einmal aufgeblendet, erreicht beispielsweise der für S-Pedelecs zugelassene Topscheinwerfer des Herstellers Supernova bis zu 1600 Lumen Lichtstrom - mehr als mancher Halogenscheinwerfer am Auto.

Zudem hat der Scheinwerfer ein per Sensor gesteuertes Tagfahrlicht: "Der Wechsel zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht geschieht vollautomatisch, etwa wenn Sie in einen Tunnel fahren", sagt ein Supernova-Sprecher. Für seinen "kraftvollsten E-Bike-Scheinwerfer der Welt" verlangt Supernova satte 449 Euro. Im kommenden Frühjahr bringt auch Konkurrent Busch & Müller einen Scheinwerfer mit Fernlichtfunktion heraus. Aber auch die kräftigsten Akkuscheinwerfer fürs normale Fahrrad sind mittlerweile mit bis zu 1150 Lumen heller als alte Autofunzeln.

Beim Rücklicht tut sich ebenfalls etwas. Bisher reagierte die Bremslichtfunktion träge, wenn das Tempo abnimmt oder der Nabendynamo eine geringere Drehzahl meldet. Das erste "echte" Bremslicht von Supernova spricht dank eines elektrischen Signalgebers unvermittelt an. Angewiesen ist es ebenfalls auf die Energieversorgung aus dem S-Pedelec-Akku.

Automatikgetriebe: Beim Gangwechsel stehen die Zeichen auf Automatisierung. Das Hinterradnabengetriebe Enviolo (ehemals NuVinci) mit Planetengetriebe arbeitet stufenlos. Enviolo verspricht völlige Wartungsfreiheit. "Eine sinnvolle Entwicklung", findet Stephan Behrendt, Technikreferent beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC): "In Verbindung mit einem E-Bike-Mittelmotor können Sie eine Trittfrequenz festlegen - diese wird dann konstant gehalten."

 

Auch Rohloff hat eine teilautomatische Schaltung im Angebot. Dazu elektrifizierte der deutsche Hersteller seine 14-Gang-Nabe. Nun kann der Radler nicht nur rasch elektrisch die Übersetzung ändern, sondern auch einen Anfahrtsgang bestimmen. In diesen wechselt die Schaltung, sobald das Fahrrad zum Stehen kommt - zum Beispiel an der Ampel.

 

Auch Pinion, ein Produzent hochwertiger Tretlagerschaltungen, hat sich in der Pkw-Industrie etwas abgeguckt: Die Entwickler und Firmengründer lernten sich vor mehr als zehn Jahren bei Porsche kennen. Sie dachten gemeinsam darüber nach, wie sich ein Autogetriebe verkleinern lässt, um es fürs Fahrrad brauchbar zu machen. Herausgekommen ist ein Stirnradgetriebe, das linear schaltet - Gangüberschneidungen wie bei Kettenschaltungen mit Umwerfer gibt es nicht mehr.

 

Fahrrad-ABS: Stotternd sicher zum Stehen

Antiblockiersystem: ABS war erstmals im Jahr 1966 zu haben - im britischen Sportauto Jensen FF. Seit 2004 ist die Technologie in Autos Standard. Jetzt gibt es ABS auch fürs Fahrrad - von Bosch speziell für E-Bikes. "Beim Vorderrad-ABS überwachen Raddrehzahlsensoren die Geschwindigkeit beider Räder", erläutert Claus Fleischer, Geschäftsleiter in der E-Bike-Sparte. Das System soll Überschläge verhindern, wenn der Fahrer vorn zu heftig bremst. Sobald das Vorderrad zu blockieren droht, regelt das ABS den Bremsdruck schneller als jeder Fahrer.

Airbag: Wie einen Schal um den Hals tragen Radler den Fahrrad-Airbag der schwedischen Firma Hövding. Bei einem Aufprall entfaltet sich der Luftsack in Sekundenbruchteilen und umschließt schützend den Kopf des Radlers.

Abstandsradar: Garmin bietet einen Abstandsradar, der an die Sattelstütze passt. Das Gerät erkennt Autos im Rücken des Radlers bis zu einer Entfernung von 140 Metern. Je näher ein Fahrzeug kommt, desto heller strahlt die Radareinheit Licht nach hinten - sie fungiert auch als Rückleuchte. Gleichzeitig warnt das System den Radler optisch und akustisch.

Head-up-Display: Mit dem USEE hat die Firma Momes ein Head-up-Display vorgestellt. Das knapp 20 Gramm leichte Teil wird am Fahrradhelm montiert. Im Sichtfeld des Radlers zeigt es Navi-, Fahr- oder Fitnessdaten an. So müssen Radler den Blick seltener von der Fahrbahn abwenden. Kostenpunkt: 129 Euro - plus Helm, der dafür vorgerüstet sein muss.

Reifendruckkontrollsystem: Seit 2014 ist die Technik in neuen Autos Pflicht, nun erhält sie auch beim Fahrrad Einzug. So gibt es jetzt den "Tyrewiz". Das münzgroße Bauteil der US-Marke Quarq fungiert am Ventil als Luftdrucksensor. Von dort funkt es permanent Messdaten an Fahrradcomputer, Smartwatch oder Smartphone, so lange die Batterie hält - 300 Stunden sind versprochen. "Das ist etwas für Nerds", räumt Fahrradtechnikexperte David Koßmann ein. Greift der Radler dank des 259 Euro teuren Geräts häufiger zur Pumpe, verringert sich der Verschleiß am Reifen, die Kurvenfahrt wird sicherer, und das Fahren vergeudet weniger Energie, zählt ADFC-Experte Stephan Behrendt die Vorteile regelmäßigen Aufpumpens auf.

Fahrwerk: Auch eine Art adaptive Federung gibt es am Fahrrad schon. Spezialist Rock Shox hat vor einigen Jahren vorgelegt, nun bringt Konkurrent Fox aus Kalifornien für 2019 das System Live Valve für Mountainbikes heraus, ein elektronisches Fahrwerk der Extraklasse. Sensoren an Frontgabel und Heckschwinge nehmen Schläge wahr, die eine Software verarbeitet und das Fahrwerk in Sekundenbruchteilen einstellt. Ein elektromagnetisches Ventil kontrolliere den Ölfluss zwischen den Kammern im Dämpfer, erläutert Koßmann. So bereitet der Sensor an der Gabel den Hinterbau auf Unebenheiten vor. Selbst Sprünge erkennen die Sensoren und öffnen dann das Ventil für maximale Federwege bei der Landung. Der Technologietransfer von vier auf zwei Räder bedeutet beim Fahrwerk einen besonders gepfefferten Aufpreis. So wird allein das neue Fox-Fahrwerk 2000 Euro kosten.

Strom fürs Smartphone: Die Stromversorgung ist zu einem großen Wunsch der Radler geworden - auch wenn sie kein Pedelec fahren, und nur ein Smartphone laden wollen, das sie wie ein Navi im Auto als Wegweiser am Lenker nutzen. Fahrradhersteller Tout Terrain zum Beispiel montiert eine USB-Buchse oberhalb des Steuerrohres zentral am Lenker. Sie speist sich aus dem Nabendynamo. Auch Nachrüstlösungen sind für rund 60 Euro am Markt - zur Abwechslung fast mal ein Schnäppchen.

 

Zubehör als Kostenfalle?

Die neuen Systeme sind vielfach teuer - doch Radfahrer sind generell bereit, mehr Geld auf den Tisch zu legen. Der Durchschnittspreis für ein neues Fahrrad oder Pedelec ist von durchschnittlich 513 Euro im Jahr 2012 auf 698 Euro im vergangenen Jahr gestiegen, hat der Zweirad-Industrie-Verband ermittelt. In diesem Anstieg spiegelt sich neben teureren Komponenten auch der Boom der teureren E-Bikes wieder.

Was technikverliebte Radler jedoch bedenken müssen: Elektronische Komponenten seien anfällig und vertrügen Witterungseinflüsse weit weniger als nur Rahmen, Lenker und Reifen - was Reparaturen wahrscheinlicher mache, sagt ADFC-Mann Behrendt. "Je mehr dran ist, desto mehr kann auch etwas kaputt gehen." Noch eine Parallele zum Auto.

 

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http://m.spiegel.de/auto/fahrkultur/fahrrad-zubehoer-hersteller-ruesten-bikes-mit-autotechnik-aus-a-1226187.html


Die besten Elektroautos

 

https://utopia.de/galerien/elektroautos-2017-2018-ueberblick-vergleich/#2