Vision und Philosophie


Wir haben eine Vision

Wir haben die Vision von einer Welt, in der fast alle Menschen den Wert ihres Heimatplaneten erkannt haben, sich gegenseitig schätzen und gemeinsam dafür sorgen, dass niemand die Umwelt als Mülldeponie missbraucht.

 

Deshalb streben wir eine friedliche Welt an, in der Kooperation vor Egoismus und Gewinnstreben steht, denn nur gemeinsam können wir Klimawandel und Artensterben begrenzen und auch nachfolgenden Generationen ein Leben in einer halbwegs intakten Umwelt ermöglichen.

 

Auch den Zauber der Natur, der uns in manchen Momenten begeistert, zum Beispiel im Frühling, sollen sie noch erleben können.

 

Wir verstehen uns als einen Teil dieser Natur und möchten uns wieder mehr mit ihren Kreisläufen verbinden, also die Jahreszeiten, den Tag und Nachtrythmus etc. bewusst erleben.

 

Deshalb sind wir neugierig, wie sich das Leben anfühlt, wenn wir Überflüssiges weglassen, um den wichtigen Dingen im Leben mehr Raum geben zu können.

 

Wirklich wichtig sind für uns sauberes Wasser, saubere Luft, gesundes Essen, die Beziehungen zu anderen Menschen und eine gesunde und artenreiche Natur.

 

Vom Denken zum Handeln

Global gesehen bedeutet das, dass wir der Erde nicht mehr abverlangen dürfen, als sie erneuern kann.

 

Ein Beispiel für ein Ungleichgewicht ist die Industrielle Landwirtschaft. Vielfach wird hier das Bodenleben und die Artenvielfalt zerstört durch Bearbeitung mit Kunstdünger und Pestiziden. Viele der fruchtbaren Böden Mitteleuropas haben nur noch einen sehr geringen Humusanteil zwischen 2,4 und 1,8%, was zu einem "Umkippen" der Böden führen kann.

Auch die Verunreinigung von Luft und Grundwasser stellen bereits seit Jahrzehnten ein grosses Problem dar.

Für jede Kalorie, die von der industriellen Landwirtschaft erzeugt wird, werden ca. 7 - 12 Kalorien für Treibstoff, Kunstdünger und Spritzmittel verbraucht. Diese Art des Wirtschaftens ist nicht zukunftsfähig, denn das Erdöl, von dem sie abhängt geht zur Neige und der Ausstoss von CO2 sowie anderer Giftstoffe, versauert unsere Böden, die Luft und die Meere.

 

Zivilisationen steigen auf und gehen unter mit der Qualität ihrer Böden.

http://www.geo.de/natur/oekologie/1063-rtkl-nachhaltigkeit-landwirtschaft-belastet-boeden

 

Ein Lösungsansatz wäre die Abkehr von einem profitorientierten System hin zu mehr solidarischem Miteinander, zb. in Genossenschaften aber auch in Form von Förderung des Kleinbauerntums, um nur zwei Beispiele zu nennen.

In diesem Sinne möchten wir die solidarische Landwirtschaft vor Ort unterstützen.

 

Viele Lebensprozesse laufen in Kreisläufen ab, so dass die Energien erhalten bleiben. Daran wollen wir uns orientieren. Eine verstärkte Einführung von Kreislaufwirtschaften kann den Verbrauch von Ressourcen enorm senken.

 

Bei der Herstellung von Produkten muss die Entwicklung zur Reduzierung des Energieverbrauches bei ihrer Herstellung führen,

statt zur Profitmaximierung. Z.B. durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, dort wo es sinnvoll ist. Haltbarkeit wäre ein weiteres Kriterium und nach Ablauf ihrer Lebensdauer sollten sie entweder kompostierbar sein, oder in einen echten Stoffkreislauf (z.B. Recycling von sortenreinem Plastik) zurückgeführt werden können.

 

Repaircafés und Secondhandgeschäfte erweitern die Lebensdauer von Materialien und verringern damit deren ökologischen Fussabdruck.

 

Auch die Energieversorgung mit dezentraler erneuerbarer Energie ist ein wichtiges Thema sowie das Einsparen von Energie durch gemeinsame Nutzung von Werkzeugen, Autos (Car-sharing) etc.
 
Beispiele für ein kooperatives, konstruktives und gemeinwohlorientiertes Handeln, das sich für die Stärkung dieser Zielsetzungen einsetzt, bieten gemeinnützige kooperative Bewegungen, Genossenschaften, Open Source Projekte oder auch die Schenkökonomie sowie die Transition-Town Initiativen.

VENEZUELA: Ein kooperatives Projekt besteht in der Krise

http://www.forumcivique.org/de/artikel/venezuela-ein-kooperatives-projekt-besteht-der-krise

 

Außerdem kommen durch solche Initiativen, nach unserer Erfahrung, die Menschen wieder mehr in persönlichen Kontakt miteinander und setzen sich viel selbstverständlicher für das Gemeinwohl ein, das uns alle verbindet und unter Umständen mehr bereichern kann als automatisiertes Konsumverhalten.
 
Für uns ist die Mitarbeit an der Stärkung des ökologischen Bewusstseins auf diesen Ebenen notwendig und auch sinnstiftend.

Weiter führendes


Gut ausgebildete, studierte junge Menschen in Amerika verschreiben sich der lokalen ökologischen Erzeugung von Lebensmitteln, statt an ihrem gut bezahlten Arbeitsplatz zu bleiben.

Warum tun sie das? Das und vieles mehr zeigt der Film:              Wachstum was nun?

 

Die globale Ordnung zerbricht

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26641

 

4 Gründe für eine dezentrale Energieversorgung

https://www.erneuerbareenergien.de/5-gruende-fuer-eine-dezentrale-energieversorgung/150/490/76116/

 

"Die 4. Revolution - EnergyAutonomy"

http://www.nabu-kl.de/informationen-zum-film.html

 

"Der unverzügliche Wechsle zu Erneuerbaren Energien ist keine Last, sondern die größte greifbare soziale und wirtschaftliche Zukunftschance"

http://www.hermann-scheer-stiftung.de/index.php?id=4


Tatanga Mani, in:
Weisheit der Indianer- Vom Leben im Einklang mit der Natur

 

„Vieles ist töricht an eurer Zivilisation.

Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach,

bis ihr so viel habt,

dass ihr gar nicht lang genug leben könnt, um es auszugeben.

 

Ihr plündert die Wälder, den Boden,

ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,

als käme nach euch keine Generation mehr,

die all dies ebenfalls braucht.

 

Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,

während ihr immer größere Bomben baut,

um jene Welt, die ihr jetzt habt,

zu zerstören.


transitiontown-wiki.de

In diesem Wiki wollen wir gemeinsam Informationen sammeln, die Transition-Initiativen für ihre Arbeit brauchen können. Dabei handelt es sich sowohl um Materialien für konkrete Projekte als auch um Hintergrundwissen zu den Transition-Themen. 

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